
Brauchwasserwärmepumpe oder Hausbatterie: Beide speichern Solarenergie, aber auf unterschiedliche Weise. Erfahren Sie, welche die beste Wahl für Ihre Situation ist und welche Vorteile beide bieten.
Eine Brauchwasserwärmepumpe und eine Hausbatterie lösen das gleiche Problem: Sie speichern den überschüssigen Solarstrom tagsüber für die Nutzung, wenn die Sonne nicht scheint. Aber sie tun dies auf grundlegend unterschiedliche Weise, mit verschiedenen Vor- und Nachteilen.
In diesem Artikel vergleichen wir beide Technologien ehrlich und helfen Ihnen, die beste Wahl für Ihre Situation zu treffen.
Eine Brauchwasserwärmepumpe nutzt überschüssigen Solarstrom, um Wasser zu erwärmen (bis 65 °C) mit einer Effizienz von 300–400 % (COP 3–4). Die gespeicherte Wärmeenergie nutzen Sie später zum Duschen und Heizen. Eine Brauchwasserwärmepumpe ist relativ günstig (€1.500 bis €3.000 inklusive Installation) und hat eine kurze Amortisationszeit.
Der Nachteil einer Brauchwasserwärmepumpe ist, dass die gespeicherte Energie ausschließlich als Wärme verfügbar ist. Sie können damit keine elektrischen Geräte betreiben, kein Auto laden und keine Stromspitzen abfangen.
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Ein direkter Vergleich anhand der wichtigsten Kriterien.
| Kriterium | Hausbatterie | Brauchwasserwärmepumpe |
|---|---|---|
| Anschaffungspreis | €650 – €8.000+ | €1.500 – €3.000 |
| Anwendung | Elektrisch (alles) | Nur Warmwasser |
| Amortisationszeit | 4 – 8 Jahre | 2 – 5 Jahre |
| Notstrom | Ja (bei geeigneten Systemen) | Nein |
| Effizienz | 90–97 % | 300–400 % (COP 3–4) |
| E-Auto laden | Ja | Nein |
Nach dem Vergleich wird deutlich: Eine Hausbatterie ist vielseitiger aber teurer, eine Brauchwasserwärmepumpe ist günstiger aber in der Anwendung begrenzt.
Eine Hausbatterie ist die bessere Wahl, wenn Sie hohe Stromkosten reduzieren möchten, wenig oder keinen Warmwasserverbrauch haben, ein Elektroauto mit Solarstrom laden möchten, Notstrom bei Stromausfall wünschen oder maximale Flexibilität für zukünftige Anwendungen anstreben.
Wählen Sie eine Brauchwasserwärmepumpe, wenn Sie primär bei den Warmwasserkosten sparen möchten, ein begrenztes Budget haben, überdurchschnittlich viel Warmwasser verbrauchen (große Familie) und Ihr Haushalt einen relativ niedrigen Stromverbrauch hat.
Die optimale Lösung ist eine Kombination aus beiden: Eine Brauchwasserwärmepumpe übernimmt die thermische Speicherung (Warmwasser), während die Hausbatterie die elektrischen Überschüsse speichert. Zusammen maximieren Sie den Eigenverbrauch und minimieren die Energierechnung.
Die Kosten für die Kombination sind höher, aber die Amortisationszeit kann dennoch attraktiv sein dank der BEG-Förderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude), die für Brauchwasserwärmepumpen in Kombination mit Solaranlagen gelten kann.
Unsere Berater helfen Ihnen bei der Wahl zwischen Hausbatterie, Brauchwasserwärmepumpe oder der Kombination.
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