
Wie erweitern Sie ein bestehendes Hausbatteriesystem? Alles über modulare Systeme, Kompatibilität, Kosten und wann ein Upgrade sinnvoll ist.
Sie haben eine Hausbatterie angeschafft und sind zufrieden mit der Ersparnis. Doch Ihr Verbrauch wächst: Vielleicht haben Sie ein Elektroauto angeschafft, eine Wärmepumpe installieren lassen, oder Ihre Familie ist größer geworden. Der Überschuss an Solarstrom, den Sie tagsüber produzieren, passt nicht mehr in Ihre aktuelle Batterie.
In dieser Situation müssen Sie nicht Ihr gesamtes System ersetzen. Viele Hausbatterie-Marken bieten modulare Erweiterung an: Sie fügen einfach zusätzliche Batteriemodule zu Ihrem bestehenden System hinzu. Schneller, günstiger und weniger Verschwendung.
Nicht alle Hausbatterien sind erweiterbar. Der Unterschied liegt im Systemdesign:
Bei einem modularen System können Sie zusätzliche Batteriemodule zu Ihrer bestehenden Anlage hinzufügen. Der Wechselrichter und das BMS unterstützen mehrere Module. Dies ist bei Weitem der beliebteste und kosteneffizienteste Ansatz. Beispiele: Anker SOLIX Solarbank 2 (bis zu 4 Module, max. 9,6 kWh), Dyness Tower (stapelbar bis 20 kWh), Pylontech Force H3 (bis zu 6 Module, max. 17,5 kWh).
Einige Systeme sind nicht erweiterbar. Sie bestehen aus einer festen Einheit mit einer vorgegebenen Kapazität. Möchten Sie mehr Kapazität, müssen Sie ein zweites System hinzufügen (parallel) oder das bestehende System ersetzen. Das ist teurer und komplexer.
Welche Hausbatterie passt zu Ihnen?
Machen Sie den kostenlosen Test und finden Sie es in 2 Minuten heraus.
Hier eine Übersicht der Erweiterungsmöglichkeiten der Marken, die HES verkauft:
| Marke / Modell | Basiskapazität | Max. Kapazität | Erweiterungsmethode |
|---|---|---|---|
| Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 | 1,6 kWh | 4,8 kWh | Zusätzliche Batterie-Einheit hinzufügen |
| Anker SOLIX Solarbank 2 Pro | 1,6 kWh | 9,6 kWh | Bis zu 6 zusätzliche Batterie-Einheiten |
| Anker SOLIX X1 | 5 kWh | 180 kWh | Zusätzliche X1-Module im Rack |
| Dyness Tower T10 | 10,24 kWh | 20,48 kWh | Zusätzliches Modul aufstapeln |
Die meisten Erweiterungen sind relativ einfach: Bei Plug-&-Play-Systemen können Sie es selbst machen, bei fest angeschlossenen Systemen ist ein kurzer Besuch eines Installateurs erforderlich.
Eine Erweiterung lohnt sich in diesen Situationen:
Eine Erweiterung ist in der Regel günstiger pro kWh als die Erstanschaffung, da Sie den bestehenden Wechselrichter, die Verkabelung und die Installation wiederverwenden. Sie zahlen nur für die zusätzlichen Batteriemodule.
Ein zusätzliches Modul für die Anker SOLIX Solarbank 2 kostet etwa €499–€699 (1,6 kWh pro Modul). Beim Dyness Tower liegt ein zusätzliches Modul bei ca. €1.500–€2.000 (5,12 kWh). Die Kosten pro kWh bei einer Erweiterung liegen in der Regel 20–30 % niedriger als bei der Erstanschaffung.
Beachten Sie Folgendes bei der Erweiterung Ihres Systems:
Ihre Hausbatterie zu erweitern ist eine clevere und kosteneffiziente Möglichkeit, Ihre Speicherkapazität zu vergrößern. Mit modularen Systemen von Marken wie Anker SOLIX, Dyness und Pylontech fügen Sie einfach zusätzliche Kapazität hinzu — ohne Ihr gesamtes System zu ersetzen.
Erwägen Sie eine Erweiterung? Beratung anfordern und wir prüfen die Möglichkeiten für Ihr System, oder sehen Sie sich unsere Erweiterungsmodule im Shop an.
Wir beraten Sie, welche Erweiterung am besten zu Ihrem bestehenden System passt.
Bereit zum Bestellen?
Entdecken Sie unser komplettes Sortiment an Hausbatterien mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.