
Erfahren Sie, wie eine Hausbatterie Sie bei Stromausfall schützt. Alles über EPS, Notstrom-Modus, Backup-Leistung und welche Systeme wirklich liefern, wenn es darauf ankommt.
In Deutschland erlebt der durchschnittliche Hausbesitzer jährlich etwa 20-30 Minuten Stromausfall. Klingt wenig, aber bei kritischen Geräten — medizinische Apparate, Kühlschrank, Internetrouter, Heizungspumpe — kann selbst ein kurzer Ausfall große Folgen haben. Da das Stromnetz durch Elektrifizierung und Netzengpässe zunehmend belastet wird, steigt das Risiko längerer Ausfälle.
Eine Hausbatterie kann Sie schützen — aber nicht jedes System bietet den gleichen Schutzgrad. In diesem Artikel erklären wir den Unterschied zwischen EPS (Emergency Power Supply) und vollständigen Backup-Systemen, damit Sie genau wissen, was Sie erwarten können.
Die meisten Hausbatterien bieten eine oder beide Formen der Notstromfunktionalität:
EPS ist eine schnelle Umschaltung auf Batterieleistung bei Netzausfall. Die Umschaltzeit beträgt in der Regel 20-100 Millisekunden — schnell genug für die meisten Geräte, aber zu langsam für empfindliche Elektronik wie bestimmte medizinische Geräte. EPS versorgt üblicherweise einen oder zwei Stromkreise (z. B. Kühlschrank + Beleuchtung) mit Strom.
Hochspannungssysteme wie die Anker SOLIX X1 oder Huawei LUNA 2000 mit Backup-Modul bieten einen nahtlosen Übergang von weniger als 20ms. Sie versorgen das gesamte Haus einschließlich Wärmepumpe, Wallbox und aller Stromkreise. Dies erfordert eine professionelle Installation mit einem Backup-Schaltpanel.
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Nicht jedes Hausbatteriesystem bietet Notstromfunktionalität. Hier eine Übersicht der beliebtesten Systeme und ihrer Notstrom-Möglichkeiten:
| System | EPS verfügbar | Umschaltzeit |
|---|---|---|
| Anker SOLIX Solarbank 2 Pro | Nein (Plug & Play) | — |
| Anker SOLIX X1 5 kWh | Ja, vollständiges Backup | <20 ms |
| Dyness Tower T10 | Ja, EPS | <30 ms |
Die Autonomiezeit hängt von der Batteriekapazität und Ihrem Verbrauch während des Ausfalls ab. Als Faustregel gilt:
Notstrom erfordert mehr als nur eine Batterie. Für eine voll funktionsfähige Notstromanlage benötigen Sie:
Für EPS an bestimmten Stromkreisen: einen Backup-Ausgang an Ihrem Wechselrichter und separate Verkabelung zu einer Notstromgruppe in Ihrem Zählerschrank. Für Whole-Home-Backup: ein automatisches Umschaltsystem (ATS), das das Haus bei Ausfall vom Netz trennt, damit die Batterie sicher liefern kann, ohne ins Netz einzuspeisen.
In Deutschland dürfen Sie während eines Netzausfalls nicht einfach ins Netz einspeisen — das ist gefährlich für Techniker, die am Netz arbeiten. Professionelle Backup-Systeme schalten die Netzverbindung automatisch ab (Inselschutz). Stellen Sie immer sicher, dass Ihr Installateur dies korrekt gemäß den VDE-Normen und den Anforderungen Ihres Netzbetreibers ausführt.
Die Wahl hängt von Ihren Prioritäten und Ihrem Budget ab. Für den Grundschutz (Kühlschrank, Beleuchtung, Router) reicht ein System mit EPS aus. Für die komplette Hausversorgung einschließlich Wärmepumpe und Wallbox wählen Sie ein Hochspannungssystem mit Whole-Home-Backup-Modul.
Möchten Sie wissen, welches System am besten zu Ihrer Situation und Ihren Notstrom-Wünschen passt? Fordern Sie kostenlose Beratung an — unsere Berater kennen die technischen Details jedes Systems in unserem Sortiment.
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